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Lebensbericht von Kurt Bodenmann

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Schon mit 3 ½ Jahren habe ich begonnen, mich selbst zu zerstören.

Ich hatte die Gewohnheit, vom Sofa auf den Kopf zu springen, wieder zurück auf’s Sofa und so weiter. Natürlich kann ich mich daran nicht mehr erinnern, sondern meine Mutter hat mir das erzählt.

Viele Jahre später wurde mir bewusst, dass damals schon Kräfte der Selbstzerstörung in mein Leben gekommen sind, die sich auch schon in den Generationen vor mir gezeigt haben.

Mit 6 Jahren habe ich das erste Mal geraucht und gestohlen.

Neunjährig war Rauchen schon regelmässige Gewohnheit und Diebstahl auch.

Als dreizehnjähriger Teenager habe ich gehört, dass mein bester Freund Haschisch raucht und habe versucht, ihm das auszureden. Allerdings war er ein Vorbild/Vaterfigur für mich. Statt meiner Absicht, ihn davon wegzubringen, geschah das Gegenteil: Er führte mich in die Droge ein.

Damals (1975) wurde in der Jugendgruppe, die ich regelmässig besuchte, viel Alkohol und Haschisch konsumiert. Das wurde dann mein ständiger Begleiter in sehr ausschweifender Weise.

Die Drogenkarriere setzte sich fort mit LSD ab ca. 16. Altersjahr und vielen weiteren Drogenexperimenten (Mescalin, Tollkirsche, Fliegenpilz, Bilsenkraut..)

Schliesslich mündete diese Vorgeschichte in das unausweichliche Ziel der Sucht: Heroin und Kokain.

Meine ständige Suche nach wirklicher Liebe, Annahme, Bestätigung und dem Sinn des Lebens (am völlig falschen Ort) hat mich an den Rand der Verzweiflung und Todessehnsucht gebracht.

Mit 22 Jahren fühlte ich mich uralt wie ein Hundertjähriger. Und dachte, meine Zeit auf Erden sei vorbei.

Gleichzeitig entwickelte ich Depressionen, starke Verwirrung bis fast zur Schizophrenie, sowie Verwahrlosungs-Tendenzen.

Also war ich 2 Jahre in psychiatrischer Behandlung. Der Arzt verschrieb mir Medikamente wie Andtidepressiva und Beruhigungsmittel. Diese nahm ich aber nicht ein, sondern lagerte sie bei meinen Eltern. An dem verhängnisvollen Abend im Oktober 1984 entschloss ich dann, die 3 Ampullen voll mit den Medikamenten auf einmal einzunehmen. Ebenso spülte ich sie mit Alkohol runter und ass Haschisch. Man würde dies einen Selbstmordversuch nennen. Gleichzeitig suchte ich aber Hilfe bei meinen Eltern und bat meine Mutter, mir einen Tee zu kochen. Die Frage hörte sich aber wie ein Röcheln an. Ich begann aus dem Mund zu schäumen, zu kollabieren, umzufallen. Die restlichen dramatischen Ereignisse kenne ich nur von Erzählungen. Meine Eltern schafften mich dann sehr schnell in die Notfall-Abteilung des Krankenhauses. Dort stellte der Arzt eine massive Ueberdosis and 7 verschiedenen Wirkstoffen fest. Er sagte, dass diese Menge etwa fünf Männer hätte umbringen können. Da ich aber noch sehr jung sei (22) und ein starkes Herz habe, würde ich vielleicht durchkommen. Es könnte jedoch sein, dass ich nur noch debil oder teilweise gelähmt zurückkäme. Er bat meine Mutter, meinen Namen zu rufen, damit ich wieder erwachte. Also sass sie 40 Stunden an meinem Bett, bevor der Arzt sie nach Hause schickte.

In dieser Zeit war mein Geist und Seele ausserhalb des Körpers. Es war ein Schwebezustand meiner wirklichen, ewigen Persönlichkeit, eine Existenz in der Zwischenwelt. Ich fühlte keine Einengung oder Schwere des Körpers mehr; flog wie ein Geistwesen im Zimmer des Krankenhauses. Von der Ecke sah ich wie als Zuschauer eines Films meinen Körper daliegen, mehrere weissgekleidete Gestalten um mich herum und auch meine Mutter dasitzen und immer wieder meinen Namen rufen. Die ganze Szenerie dauerte insgesamt 3 Tage und Nächte und war eigentlich spannend und leicht, fühlte sich an wie eine Sekunde.

Das Problem bestand jedoch darin, dass ich auf der anderen Seite einen Blick in die Ewigkeit erhaschte, wohin ich zu gehen hatte. Es war wie eine Schau ins Weltall. Dort sah ich einen anderen Planeten aus Schlamm, Dreck, Gestank und einem Feuerring. Unzählige Menschen standen in diesem Feuer bis zu den Hüften und riefen unter starken Schmerzen leidend um Hilfe. Jedoch keine Hilfe war da. Andere wurden durch einen unwiderstehlichen starken Sog heruntergezogen mit weitaufgerissenen Augen des Entsetzens. Während ich diese grauenhaften Abläufe sah, fing dieser Sog an, von mir Besitz zu ergreifen. Niemals zuvor hatte ich eine dermassen intensive Angst, ja Panik erlebt.

Im nächsten Augenblick spürte ich eine überdimensional riesige Hand voll Wärme und Sicherheit und Schutz. Diese umschloss meinen ganzen Geistkörper. Eine warme, starke Stimme, wie das Rauschen vieler Wasser, sagte zu mir: „Was möchtest Du tun? Wohin willst Du? Dort runter oder zurück in deinen Körper und die Chance ergreifen, dein Leben mit mir in Ordnung zu bringen?“

Ich fiel im Unsichtbaren auf die Knie und flehte um Gnade, Keinesfalls wollte ich in diesen feurigen Pfuhl: “Bitte lass mich wieder zurück in die sichtbare Welt.“

Nach diesen schrecklichen 3 Tagen liess mich Gott Vater zurück in meinen Körper. Es folgten weitere Jahre der Irrfahrt. Schliesslich, nachdem ich insgesamt sieben Mal fast gestorben wäre wegen Ueberdosen und Alkoholvergiftungen, blieb der einzige erfolgversprechende Ausweg eine mehrjährige Drogentherapie.

Im Jahr 1988 trat ich dann in eine christliche Therapiestation ein. Dort wurde mir Jesus als mein persönlicher Erretter, Erlöser und Befreier vorgestellt. Auch nahm ich das Angebot erstmalig an, ihn in mein Herz einzuladen und mich zu reinigen von allen Sünden, Aengsten, Süchten. Und tatsächlich, er tat es. Nach 12 Jahren Exzessen aller Art kam der Friede und die Freiheit Gottes in mein Herz und gab mir die Liebe und Anerkennung, die ich bis dahin erfolglos gesucht hatte. Nun wusste ich, wozu ich hier war und was Gottes Liebe ist und auch was mein ewiges Ziel war. Was für ein herrlicher Tag. Diese Gewissheit hat schon über 30 Jahre angehalten. Ehre sei Gott.

10 Tage später erfuhr ich die Erüllung mit dem Heiligen Geist. Dies war wie wenn eine (positive) Bombe in mir explodiert wäre. Kraft und Freude erfüllte mich, besser als 100‘000 Schüsse Heroin gleichzeitig. Keine andere Erfahrung, keine Droge war so aussergewöhnlich und wohltuen/heilend. Auch dieses Erlebnis und die Gemeinschaft mit der Person des heiligen Geistes war bleibend und richtungsweisend für meine Zukunft.

Schon während der Therapiezeit von 18 Monaten und später noch mehr wurde mir klar, dass Got mich gerufen hat um ein Zeuge dieser Dinge zu sein, die ich erleben durfte. Also fing ich an, die Länder der Erde zu bereisen und überall zu erzählen, was für Wunder dieser fantastische Gott an mir getan hat.

Inzwischen war ich schon in 44 Ländern, um den Menschen das Evangelium, Heilung, Zeichen, Wunder zu bringen.

Copyright by Kurt Bodenmann
Im Auftrag von: JesusForce & Jesus Unify
Erstellt: 03.112018


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